STECKERLFISCH

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Rezept von Anja Auer

für 1 Person

Zeitaufwand: ca. 40 bis 50 Minuten

Schwierigkeitsgrad: mittel

Steckerlfisch ist eine Spezialität aus dem bayrischen Alpenvorland und Oberösterreich, die vor allem in Biergärten und auf Volksfesten serviert wird. Er hat nichts mit dem getrockneten Stockfisch zu tun. Traditionell wird Steckerlfisch mit den in örtlichen Seen und Flüssen gefangenen Renken oder Weißfischen zubereitet, aber auch mit Zuchtfischen wie Forellen und Saiblingen sowie Makrelen und anderen Seefischen.

Zutaten

1 Forelle (ca. 400 g bis 600 g)

3 TL Salz

3 TL Pfeffer

5 EL Sonnenblumenöl

Zubereitung
Die Forelle ausnehmen, waschen und trocken tupfen. Dann wird sie auf einen Holzspieß gesteckt. Dabei wird das „Steckerl“ durch das Maul hindurchgeführt, dann unterhalb der Rückengräten des Fisches eingestochen und unter den Gräten bis zum Ende des Bauchschnittes schwanzwärts durchgeführt. Danach wird auf der anderen Seite ein kurzer Stich für eine Verbindung gesetzt. Anschließend schiebt man das „Steckerl“ mittig durch die Schwanzflosse. Am besten das Video dazu ansehen! Nun den offenen Bauch, den Rücken und die Flanken mit Öl einpinseln. Alle Seiten gleichmäßig mit Salz und Pfeffer würzen. Die Hitze über den glühenden Kohlen testen. Es darf nicht zu heiß sein, sonst platzt die Haut (3 Sekunden 30 cm Test anwenden, siehe dazu auch das Video!). Der Fisch wird nun auf einer speziellen Vorrichtung schräg mit dem Rücken nach unten auf den Grill gesteckt. Nach ca. 20 Minuten den Fisch auf die Bauchseite drehen und diese nochmals 15 Minuten grillen. Zum Schluss werden die Flanken für jeweils 5-10 Minuten den glühenden Kohlen ausgesetzt, um eine knusprige Haut zu erhalten. Steckerlfisch wird zünftig auf dem Papier gegessen, in das er nach dem Grillen eingewickelt wird. Dazu schmecken knusprige Laugenbrezn, Kräuterbaguette oder simples Schwarzbrot.

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