IM BANNE DES VIRUS!

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Liebe Fischerfreunde,

im aktuellen Moment, w.hrend ich dieses Editorial schreibe, datieren wir Freitag, den 13. März 2020. Ein Datum, das nicht nur abergläubischen Menschen zu denken gibt, sondern in der jetzigen Situation tatsächlich mächtig beunruhigt. Zuvor saß ich noch im Auto und fuhr an vollgeparkten Parkplätzen der Lebensmitteldiskonter und panischen Menschen vorbei. Im Radio und TV dreht sich nur noch alles um das Corona-Virus und die drastischen Maßnahmen seiner Eindämmung. Heute um 14.00 Uhr ist eine neue Pressekonferenz unserer Regierung angesagt und diese verheißt nichts Gutes. In diesem Moment ist augenscheinlich wie vernetzt, globalisiert und filigran unsere Welt geworden ist. Ein mikroskopisch kleines „Viech“ versetzt uns weltweit in Angst und Schrecken und mir kommt vor, als müsste ich schon sterben, wenn ich nur einen Luftzug vor meiner Haustüre mache. Ich sehe das Ganze aber auch als Wink, der uns aufzeigen soll, was wir der Welt und seiner Natur schon alles angetan haben und wie armselig wir letztendlich sind, wenn sich diese zur Wehr setzt. Katastrophenfilme aus dem Kino und ihre Szenarien sind auf einmal blutiger Ernst, aller Reichtum und Machtlust ohne jegliche Bedeutung. In diesen Zeiten ist sicherlich nichts lustig, aber ein Faktum lässt mich doch leicht schmunzeln. Was die Klima-Greta und ihre Friday für Future Follower bisher nicht geschafft haben, hat der kleine Virenlauser von einem Tag auf den anderen gestemmt. Die Stinkbomben-Weltmacht China schloss ihre Giftfabriken und hatte auf einmal frische Luft zum Atmen. Die CO2 Emissionen sanken im tiefen Fall wie die Aktienkurse an den Börsen. Es wird nicht dabei bleiben und hoffentlich haben wir, wenn ihr dieses Magazin lest, schon wieder den Spuk so weit wie möglich überstanden. Bleiben sollte aber die Einsicht, dass wir auf uns und unsere Welt in Zukunft besser aufpassen müssen. Dazu passt auch sehr gut der Bericht zum diesjährigen Forum des österreichischen Kuratoriums für Fischerei und Gewässerschutz (.KF) und wenn alles gut geht, die Freude auf den n.chsten Urlaub zum Karpfenfischen bei unseren Nachbarn in Italien. So nun genug geschrieben, jetzt muss ich schnell noch zum Hofer WC-Papier, Nudeln und Konserven einkaufen …..

Bleibt mir gesund!

Michael Plakolb

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