Zur Person

Liebe Fischerfreunde,

mit Stolz und Freude präsentiere ich euch das neue österreichische Fischermagazin Fangfrisch. Seit Jahren träume ich nun schon davon ein eigenes Fischermagazin speziell für die österreichischen Fischer herauszugeben. Nachdem ich bereits in 24 Ausgaben des deutschen Anglermagazins BLINKER eine eigene Österreichrubrik erstellen durfte gehe ich nun gemeinsam mit dem Österreichischen Agrarverlag neue und vielversprechende Wege. Ab Februar 2017 erscheint Fangfrisch als Österreichs erste und einzige unabhängige Zeitschrift für die Angelfischerei!

Österreich bietet so viele interessante Themen rund um unser Lieblingshobby. Das schöne Land wird nicht zu unrecht als Wasserschloss Europas bezeichnet. Glasklare Flüsse, Seen, Bäche und zahlreiche Teichanlagen stehen den rund 400.000 österreichischen Fischern und Gastanglern zur Verfügung! Statistisch betrachtet sind es mehr als 100.000 km Fließ- und Stillgewässer! Gründe gibt es daher viele darüber zu schreiben!

Geboren wurde ich 1967 in Linz. Mit meinen leider schon verstorbenen Eltern und meinen beiden Schwestern lebte ich lange Jahre in einer VÖEST-Betriebswohnung im Zentrum von Linz. Als „Nachzügler“ genoss ich eine wunderschöne und sehr behütete Kindheit. Nach der  Matura studierte ich Wirtschaftsinformatik an der Johannes Kepler Uni in Linz und durfte als Uni-Assistent in Hagenberg meine Hochschulkarriere mit dem Doktorat abschließen. 1996 heiratete ich meine liebe Frau Renate und bekam mit ihr drei Kinder, Lisa (19), Gregor (16) und Patrick (12). Wir leben heute glücklich in einem kleinen Einfamilienhaus am Stadtrand von Linz. Beruflich verschlug es mich in die Speditionsbranche. 18 Jahre fungierte ich hier als Führungskraft in den unterschiedlichsten Funktionen. Nun möchte ich mein Hobby zum Beruf machen und hoffe, dass der Plan auch aufgeht.

„Karriere mit Schuppen“

Meine Fischerlaufbahn begann vor genau 35 Jahren als mein Wurmköder in die Donau bei Aschach/Landshaag fiel. Ich besitze sogar noch meine erste Angelrolle. Die antike Shakespeare 2270 bekam ich zu Weihnachten 1978. Heute wird das Gerät nur noch von meinen Kids zum Köderfischzupfen eingesetzt. Bemerkenswerterweise fing ich aber damit 1981 meinen ersten wirklich großen Fisch – einen Spiegelkarpfen von 3 kg. Gefangen habe ich ihn in meinem damaligen Stammgewässer, dem Pichlingersee bei Linz. Schon als kleiner Junge bin ich anstatt im See zu plantschen lieber stundenlang bei den Fischern gesessen um ihnen zuzusehen. So wurde ich von der Fischerleidenschaft angesteckt, die bis heute ungebrochen anhält. Im Laufe der Jahre perfektionierte ich meine Passion und konnte auch zahlreiche kapitale Fische überlisten. Der bisherige Höhepunkt war der Fang eines 20 kg schweren weißen Amurs. Auch den „Meterhecht“ habe ich schon zweimal in meinem Fangbuch vermerkt – 12,5 und 10 kg wogen die „Burschen“. Ein Wels mit 14,5 kg, eine Äsche mit 58 cm und unzählige zweistellige Karpfen stehen noch im Fangregister. Der kapitale Zander geht leider noch ab! Auch im Salzwasser versuchte ich schon mein Glück. Ich verbrachte zwei wunderschöne Urlaube zum Dorschangeln in Norwegen.

Ich wünsche euch nun viel Spaß mit dem neuen Magazin und ein kräftiges Petri Heil!

euer

Dr. Michael Plakolb

Linz, am 03. 11. 2016

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